Vom Daten-Wildwuchs zur strategischen Steuerung: Value through Governance
Shownotes
In der Theorie versprechen Dashboards in ServiceNow maximale Transparenz. In der Praxis führen sie ohne klare Steuerung jedoch oft zu fragmentierten Daten, Doppelarbeit und einem tiefen Misstrauen gegenüber den gezeigten Kennzahlen. In dieser Episode von Digital Gspröch wechseln wir die Perspektive von der operativen Erstellung zur strategischen Führung. Wir sprechen darüber, wie eine strukturierte Governance im Bereich von Platform Analytics zur entscheidenden Grundlage wird, um Daten in eine verlässliche Basis für die strategische Entscheidungsfindung zu transformieren. Erfahren Sie, warum Analytics ohne klare Führung scheitert und wie das Arctive Governance-Framework in der Praxis erfolgreich eingesetzt wird.
Die Speaker in dieser Folge:
Moderation: Beslinda Baftijaj
Gäste: Martina Brajkovic (Head of Products & Partnerships, Arctive) & Martin Markovsky (Head of Projects & Partnerships, Arctive)
🔗 Relevante Links & Ressourcen Website: Arctive AG Fokus-Thema: Platform Analytics Unserer Governance-Vortrag innerhalb des NOWSuccess 2026: https://arctive.ch/de/veranstaltungen/NOWSuccess-2026/
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Transkript anzeigen
00:00:04: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Digitalgespräch.
00:00:07: Ja, in der Theorie versprechen Dashboards im Service Now oft maximale Transparenz doch in der Praxis führen sie oft ohne klare Steuerung auf zu fragmentierten Daten, Doppelarbeit und auch einem Misstrauen gegenüber den gezeigten Kennzahlen.
00:00:22: In dieser Episode von DigitalGespräch sprechen wir mit Martin und Martina darüber wie eine strukturierte Governance im Bereich vom Platform Analytics zur entscheidenden Grundlage wird.
00:00:32: Ich bin ein bisschen dabei auf die EYE und wir starten auch gleich los.
00:00:41: Ja, in unserer letzten Episode haben wir uns sehr intensiv mit der operativen Ebene befasst und wollen jetzt heute eher auf die straktägische Ebene gehen.
00:00:49: Wir haben ja bereits in der letzten Episode des Themas kurz angeschnitten das trotz visueller und rollenbasierten Bauen von Dashboards ja auch einen Vertrauen in die Daten und eine Einheitlichkeit gegeben sein muss.
00:01:04: Was braucht es Martina, um innerhalb eines Unternehmens auch Vertrauen in die Daten zu schaffen?
00:01:11: Genau.
00:01:11: Danke für den Einstieg.
00:01:14: Denen Taten kann man jetzt vertrauen ist natürlich extrem wichtig weil sie ganz oft Entscheidungsgrundlage sind zum Teil sehr weitreichende Folgen und Grundsätzlich muss es einfach mal zuerst der GESI, dass wir wissen, was wir uns überhaupt anschauen und was wir da überhaupt genau auf diesen Dashboards haben.
00:01:36: Was die Zahlen bedeuten und was sie heißen.
00:01:39: Und so ein erster Schritt, das eben GESIS muss ist eigentlich, dass irgendwo von irgendwem klar definiert ist, was eine solche Kanzahl dann ausmacht, was sie bedeutet und dass sie genau nur eine Bedeutung hat mehrmals vorkommt, dass sie dann eigentlich auch immer das Gleiche heisst.
00:01:59: Das ist der erste Step, die wichtig ist zum vertrauensvollen Testsport und Aussagen zu machen.
00:02:12: Ich glaube es ist auch wichtig, dass genau wie Martina gesagt hat, Definitionen im Vordergrund stehen.
00:02:22: unterschiedlichen Stellen, wo ähnliche Informationen verwendet werden oder dargestellt werden auch die gleichen Definitionen verwendeten.
00:02:31: Wenn Begrifflichkeiten wiederverwendet sind, dann müssen auch die zugehörigen Definitione wiederverwenden werden, weil genau Martina hat das auch richtig gesagt und den Grund warum wir ja der ganze Analytics-Deil machen also all diese Dashboards, Reports, Datenvisualisierungen ist Weil wir von diesen Informationen entscheiden wollen, ableiten.
00:02:55: Und die Entscheidungen sind weitreichend und haben in aller Regel auch entsprechende Konsequenzen.
00:03:05: Wir müssen sicher sein, dass zum Zeitpunkt, an dem der Entscheidung gefällt wurde, diese bestmögliche Informationen vorgelegt sind.
00:03:14: Was ebenfalls im nächsten Schritt entscheidend ist oder so Testsport?
00:03:19: Das sehen wir auch sehr häufig.
00:03:22: Allgemein einfach die Daten sammeln.
00:03:25: Das muss ja nicht immer nur auf einem D-Sport sein, aber sie verändern sich auch und das dürfen es auch.
00:03:32: Manchmal verändern sie sich in einer Form, dass man sie einfach liegen lässt.
00:03:36: Dann sind's zwar noch dort, aber irgendwie kann man sie nicht mehr brauchen und versteht, ob wir sie schon lange nicht mehr haben.
00:03:43: Also das heisst so einen nächsten Schritt wäre eigentlich, dass wir miteinander ausarbeiten wie dann so ein ... Ein Veränderungsprozess oder auch ein Neuerstellungsprozesse könnte aussehen.
00:03:57: Wie wird zum Beispiel das neue Testbord ins Leben gerufen?
00:04:00: Wie werden vielleicht irgendwelche Definitionen verändern und anpassen, dass man hier mit einem guten, definierten und anderen bekannten Prozess aufstellt und so gewappnet ist und die Veränderungen genau...
00:04:20: Also die Sicherstellung von der Datenqualität und die einheitliche Definition von KPIs und Kennzahlen, das sind ja alles Dinge, die auch so in das Wort Governance mit einfließt.
00:04:32: Oft hat man ja nicht wirklich was deckt eigentlich Governance?
00:04:40: Das sind bestimmt auf jeden Fall Bestandteile davon.
00:04:43: aber was deckst du alles ab um einfach generell einen Verständnis aufzubauen wie Governance eigentlich dann auch in der Praxis umgesetzt wird.
00:04:54: Ja also, Governance ich habe in Vorbereitung für unsere Episode von heute nochmal ganz kurz nachgeguckt.
00:04:59: wo das Wort herkommt ist spannend.
00:05:02: es kommt ganz ursprünglich aus dem griechischen und heisst dort so viel wie ... Also heißt natürlich nicht Governance sondern ich weiss jetzt aber nicht genau auswendig Aber sinnlich übersetzt heisst soviel wie dass Schiffsrudo in Händen halten und Steuern
00:05:21: ungefähr.
00:05:22: Genau,
00:05:24: und er hat sich dann über ein Latinisch- und altfranzösisch eigentlich in das Wort Garmin zu verwandeln.
00:05:30: Und genau.
00:05:31: es geht eigentlich darum, dass allgemeine Spielregel definiert werden.
00:05:38: Es gibt darum die Definitionen klar sind, da haben wir schon darüber gesprochen.
00:05:44: Es geht darum, dass es klare Verantwortlichkeiten gibt.
00:05:47: Also wer ist verantwortlich für zum einen die Definition von bestimmten Metrieren oder eben auch Definitionen vom Filter?
00:06:00: Oder wie werden diese Daten verdichtet und so weiter und sofort?
00:06:03: Es gibt um Prozesse – haben wir auch schon kurz darüber gesprochen?
00:06:07: also wie wird der Sport erstellt?
00:06:11: Aber auch die Datenqualität, regelmässige Prüfungen.
00:06:16: Ob die Testsports nach wie vor aktuell sind?
00:06:19: Ob sie noch richtig sind oder ob sie überhaupt noch gebraucht werden?
00:06:22: Das gehört ja auch dazu.
00:06:23: Also alles was nicht mehr gebrauchen wird kann decommissioniert werden.
00:06:28: Man braucht das nicht aufheben nur damit man irgendein Testsport mehr hat.
00:06:33: genau und das ist eigentlich so diese Hand Gericht.
00:06:37: ein Punkt auch noch, Nachvollziehbarkeit.
00:06:39: Also dass man nicht nur klare Definitionen hat
00:06:42: etc.,
00:06:42: sondern das auch nachvollziehbares ist, woher kommen die Informationen und wie sind sie vorverarbeitet worden?
00:06:51: Ja ja und da sind ja genau auch die weiteren Bestandteile von Governance und ich finde es gut, dass wir so ein bisschen das aufgeteilt haben.
00:07:01: was sind jetzt eigentlich die verschiedenen Voraussetzungen um wirklich eine Governance aufzubauen.
00:07:08: Und es klingt nach sehr viel Arbeit, also die Steuerung und auch den Aufbau von Governance.
00:07:17: Ich frage mich da immer so wie kann das in der Praxis umgesetzt werden damit es auch wirklich langfristig beibehalten wird?
00:07:26: beziehungsweise Wie kann man das im Projekten umsetzen?
00:07:32: wirklich zu einer Disziplin wird?
00:07:35: Ja, vielleicht mal ganz kurz mit dem vielen Arbeiten, das du angesprochen hast.
00:07:38: Das sehe ich nicht ganz so.
00:07:41: Die Frage ist ja, was will man lieber?
00:07:44: Möchtet man sich lieber am Anfang ein bisschen Gedanken machen und vielleicht ein bisschen Zeit investieren in dieses Regelweg aber dann Gewissheit haben, dass im späteren Verlauf eigentlich die Informationen... der Dienst erbringen, wo sie sollen oder... Genau.
00:08:03: Ich meine die Alternative dazu ist man macht das nicht und hat dann noch immer wieder Diskussionen, stimmen die einen oder die anderen, was ist jetzt richtig?
00:08:14: Man verbringt sehr viel Zeit um dann noch kurzfristig zu versuchen quasi die Herkunft von diesen Informationen zu rekonstruieren.
00:08:25: Meinungsverschiedenheit, es gibt unklare Entscheidungsprozesse oder Entscheidwerden vertagt weil sie gar nicht gefällt werden können.
00:08:34: Weil man das Vertrauen hat in die Informationen.
00:08:37: Was für deine zwei Varianten ist jetzt die bessere?
00:08:40: Das
00:08:40: ist dann viel Arbeit!
00:08:41: Ja,
00:08:42: dass es ja auch eine Arbeit, die ständig immer wiederholt wird, weil es ja generell einfach die Voraussetzungen... Also
00:08:48: du redest dann fünfzehnmal übers gleiche Testbord, weil halt immer noch nichts weiss was es genau heisst.
00:08:54: Und noch viel schlimmer ist, oder dann noch eine Kunst auch in Debatten hinein.
00:08:59: Dann wird eigentlich von Anfang an gesagt ja, diesen Daten kannst du nicht trauen.
00:09:03: Da müssen wir gar nicht darauf schauen dass das bringt nichts.
00:09:05: man macht lieber unsere eigene Excel-Liste so wie wir das früher schon gemacht haben.
00:09:10: schreiben wir unsere eigenen Zahlen rein und dann kommt es gut.
00:09:13: Das ist genau das was man vermieden kann.
00:09:17: Wir haben ja dieses System Inplace damit wir die Information verarbeiten können.
00:09:22: das bringt ja nichts dass wir irgendeinen Prozess digitalisieren und eine Menge Daten sammeln, nur damit wir die Daten haben.
00:09:30: Wir möchten mit der Dateninformationen schaffen, wir möchten mit einer Informationenentscheidungsgrundlage schaffen – und da braucht es einfach von Anfang an die nötigen Wählregel dazu.
00:09:45: Und wenn sie gehe, dann macht das Sinn.
00:09:47: oder können wir uns echt Zeit sparen und können auch von dir die Entscheidung treffen?
00:09:51: Und auch wenn das jetzt natürlich sehr logisch und rational klingt Martin, was nimmst du auf ein Merkwahr?
00:09:59: Wenn es ums Thema Governance geht.
00:10:01: Ja also ich habe gerade gestern hier einen anderen Kundenveranstaltung eigentlich genau zu diesem Thema ja auch gesprochen haben dort auch verschiedene Feedbacks eingeholt und es ist genauso wie du sagst.
00:10:13: Also nach dem Vortrag sind die Leute mit denen ich gesprochen habe gesagt Es klingt eigentlich so einfach und klar, logisch.
00:10:24: Trotzdem machen wir es nicht.
00:10:26: Und warum machen wir das nicht?
00:10:28: Ich glaube, ein Problem ist, dass zu wenig Bedeutung zugemessen wird.
00:10:34: oder man tut in einem Projektansatz zum Beispiel macht man sich halt vor allen Dingen Gedanken um die Implementierung einer bestimmten Funktionalität.
00:10:45: Wenn wir mal mit einem Prozess digitalisieren, dann gehört das Thema Reporting nicht zwingend dazu.
00:10:53: Also zum Kostenbetrachtung und auch Aufwandsschätzung.
00:10:59: Man sagt ja, da machen wir irgend so eine Dashboarden, das kommt schon gut.
00:11:03: Und ein anderes Problem an dieser Stelle ist wenn ja, sag ich jetzt einmal, iterativ geschafft wird und man tut jetzt zum Beispiel ein oder andere Prozess digitalisieren, transformieren.
00:11:18: Dann kommt immer so ein kleines Stück dazu.
00:11:21: aber Teil von dem ist nicht unbedingt eine gesamtheitliche Betrachtung des Themas Analytics.
00:11:27: also man müsste sich auch für sich eigentlich mal einen Schritt zurück machen und sagen hey wir sind jetzt in einem Prozess wo unsere Landschaft digital transformieren.
00:11:40: Das bedeutet, wir müssen uns eigentlich auch zu den Themen wie Rechtsanstattung grundsätzlich Gedanken machen und die Spielregeln einmal definieren.
00:11:52: Häufig wenn der iterative Ansatz läuft und dann sagt man aber das wollen wir jetzt nicht, denn wir haben keine Zeit.
00:11:59: Eigentlich wäre es ja übergehört und da müsste mal irgendjemand sich Gedanken darüber machen.
00:12:04: Das ist so, das ist eine Problematik im täglichen Leben wo wir sehen und wo einen für sich dazu führt dass es immer ein bisschen stiefmütterlich betrachtet wird.
00:12:16: Ja und ich glaube ich glaub Governance Und auch diese Basis schaffen wie du eben gesagt hast Ist ja eigentlich auch ein.
00:12:26: Ich glaube is ganz cool wenn Auch eine neutraler Blick bzw.
00:12:31: ein frischer Blick in einem Projekt von einem Dienstleister kommt, weil man ja auch so ein bisschen Change Management umsetzen muss.
00:12:41: Das mangeln Vertrauen in die Daten.
00:12:44: Jeder hat seine eigene Definition der Kennzahl und will genau das betrachtet werden usw.
00:12:51: Und da ist die Perspektive von einem externen dann eigentlich ganz wichtig.
00:13:00: Oder der Erfahrungsschatz, das zum Beispiel auch mir mitbringt.
00:13:03: Der kann natürlich schon helfen zu... Also einerseits auch dieser Grundhaltung und das wird jetzt aber viel Bürokratie und dann müssen wir so viele Leute involvieren und es wird auf viel Arbeit damit etwas gegenwirken.
00:13:18: Das lässt sich wirklich... Ich fahre einfach einen kleinen Steps natürlich, aber auch wegen den Erfahrungen, die wir jetzt schon gemacht haben, gut abfedern, sodass diese Menschen Ja, dass das auch wendt und Freude bekommt.
00:13:32: Und er versteht, welchen Mehrwert es gibt.
00:13:34: Ich glaube, das ist schon ein Faktor, der untergeht oder was wirklich gute Dashboards für einen riesigen Mehrwert haben können.
00:13:44: Was eben im Unkehrschluss gemacht
00:13:47: werden muss?
00:13:47: Nein, schlechte Dashboards dann für weitreichende Folgen haben.
00:13:53: Es ist auf Anhieb vielleicht gar nicht so eindeutig manchmal.
00:13:58: Und dann hilft es natürlich jeden, jeden frischen Blick.
00:14:01: Aber dann hilft's natürlich, wenn jemand kommt, der ein bisschen Erfahrung schon gesammelt hat und das auch an einer Seite aufzeigt, aber auch dann wohlwollend und eben mit Mut sagen kann – das ist schon Aufgabe, das ist Arbeit, also so ist es nicht!
00:14:18: Das lässt sich machen und zwar ziemlich strukturiert.
00:14:21: und eben auch, wenn wir auf das Zitat dieser Kundin von gestern gehen, die sagt Eigentlich wäre es ja gar nicht so schwierig.
00:14:32: Ich glaube, der Ansatz mit vielleicht externer Hilfe macht auch Sinn, weil es bekommt dann vielleicht ein bisschen eine höhere Wichtigkeit das Thema und weil die Firma, die das externen Beauftragte muss für dieses Geld zahlen in aller Regel,
00:14:53: d.h.,
00:14:53: oder durch das bekommt man schon gewisse Gewichtigkeiten.
00:14:57: Die Leute, die involviert werden sind sich dessen dann auch bewusst und wissen, dass sie dort konstruktiv mitwirken müssen.
00:15:04: Aber die Externe haben in aller Regel ja auch Erfahrung in diesem Umfeld.
00:15:08: Auch bei uns ist das so oder wir können nicht unvorbereitet, sondern wir haben ein fixfertiges Blueprint und bringen den mit.
00:15:17: Es geht eigentlich darum, diese dort vorhandenen und bereits vordefinierten Verantwortlichkeiten oder Prozesse und Abläufe Personen zu bestücken.
00:15:28: Und natürlich aber auch mit diesen Personen, die durch damit verknüpfte Vereinbarung, was eben das Einhalten von dieser Richtlinie erbelangt, dann effektiv in diesem Sinne auch zu vereinbaren und ihr Bein ihnen auch zu überkommen.
00:15:50: Der nächste Schritt ist ja auch noch Es geht ja nicht nur oder hört nicht dort auf, wo jetzt die Richtlinie auf Papier gebracht werden.
00:15:58: Sondern dass diese Richtlinien eingehalten werden braucht es in aller Regel noch ein bisschen mehr.
00:16:05: Also das heisst die technischen Möglichkeiten von einer Plattform sollen auch dazu genutzt werden, dass dann diese Richtlinge eingehalten wird.
00:16:16: Nur die Leute, die sollen ... neue Datenvisualisierungen, neue Reports erstellen dürfen das auch technisch.
00:16:28: Und zum Beispiel die Monitoren der Nutzung von Dashboards und all diese Sachen, die wir vorhin schon aufgezählt haben sollen ja dann auch mit Hilfe deiner Werkzeuge effektiv umgesetzt werden.
00:16:39: Das ist halt auch ein Teil wo unter Umständen wie der jeweilige Organisation Güses Know-how fehlt und da macht es auch sehr viel Sinn, wenn dort der externen Hälfte zukommt um das Ganze einfach schneller und effizienter verharzt zu bringen.
00:16:52: Ja vor allem ist deckt ja eigentlich nicht nur die Dashboard oder das Projekt an sich wo dann diese Governance erfolgreich umgesetzt wird sondern es hat eine weitreichende Auswirkung auf alles.
00:17:09: Ja, natürlich.
00:17:09: Und ich meine wenn wir uns jetzt auch nochmal schnell den ServiceNow Kontext vor Augen führen mit dem wir ja meistens zu tun haben ist es so dass auch die Governance im Umfeld von Plattform Analytics oder eben Berichtswesen, Berichtserstattung und Reporting.
00:17:26: das sind ja nur ein Teil der Mehrenden wo wir ja auch über Governance reden.
00:17:32: also wir haben ja dort auch Sicherheitsthemen also Security.
00:17:38: Wir haben Data Governance, natürlich KI oder AI Governance die auch relevant ist.
00:17:46: Es gibt einen ganz grossen Bereich Plattform Governance wo das Thema was wir heute behandeln nur ein Baustein davon ist und das Ganze muss ja auch zusammen passen.
00:17:59: Das muss sich einander einfügen Idealerweise auch gesamtheitlich betrachtet werden.
00:18:06: Und ganz wichtig, es braucht einen Ohne oder alles braucht immer idealerweise ein... Genau!
00:18:13: Es muss sich jemand darum kümmern weil es wäre schade wenn man jetzt wie vorhin gesagt eine Plattform einer Litix Governance extern einkauft gibt Geld dafür aus und hätte ihnen noch niemandes das fortführt in der Organisation oder die sicherstellt dass das Ganze während dem gesamten Lebenszyklus wieder drehen wird.
00:18:36: Das wäre schade, das vergelte die Ressource.
00:18:42: Ja aber das wäre auf jeden Fall eine coole Idee für ein weiterer Episode, die verschiedenen Bestandteile von den anderen Governance-Bereichen.
00:18:53: Oder wenn man sich jetzt noch einmal vor Augen führt, alles was Martin erwähnt hat, also das Ex-Government von der ganzen Plattform oder spezifisch im Kontext EI oder speziefisch im Konsenssicherheit.
00:19:04: In all diesen Bereichen wäre es schon gut, wenn irgendjemand das Steuerrad oder das Lenkrad oder wie auch immer mit Beinen festhebt.
00:19:13: Also eigentlich ja ... Das geht gar nicht ohne.
00:19:19: Nein, es geht nicht ohne!
00:19:20: Es braucht immer eine gewisse Verantwortlichkeit und Meistens ist es auch gut, wenn das möglichst kleine Gruppen von Menschen sind.
00:19:29: Manchmal sind sie ja Teams.
00:19:31: Aber selbst in einem Team ist es schon zum Teil kompliziert.
00:19:34: Wir sind ja auch immer ein Team und jetzt gibt's irgendeinen Aufgabe und dann denke ich, dass die Martina das
00:19:44: macht.
00:19:45: Genau!
00:19:47: Oder haben wir schon diese Problematik?
00:19:49: Und je klarer formuliert ist ... Wer zuständig ist, dann kann sich auch niemand draussen reden.
00:19:58: Es geht ja nicht unbedingt um Schulzuweisung, sondern es geht einfach um Klarheit im Prozess.
00:20:04: oder das ist der Grundgedanke von diesem ganzen Governance-Thema.
00:20:08: Dass klar ist wer macht was zu welchem Zweck, zu welchen Zeitpunkt in welcher Regelmäßigkeit damit schlussendlich das Vertrauen entsteht in diese Information?
00:20:21: Es ist auch schön, wenn man dann mal eine Frage hat zum Dashboard oder zu einer spezifischen Kennzahl.
00:20:27: Wenn wir dann ziemlich schnell herausfinden werden, wo der Ohne oder die Ohnerin ist, dann geht es dort an und dann wirklich verlässliche Antworten bekommt.
00:20:35: Also ich glaube das gibt nichts Besseres und Wichtigeres gerade wenn wir dann von grossen Entscheidungen denken, dass eben genau so ein verlässliches Konstrukt.
00:20:44: Genau, ein Punkt wo man vielleicht an dieser Stelle noch könnte ansprechen.
00:20:48: Oder wenn man jetzt zum Beispiel sagt okay wir möchten sich mit dem Thema auseinandersetzen will.
00:20:53: Man hätte in der Vergangenheit eben einen Wildwuchs gehabt oder einen Wildwochs hat sich entwickelt.
00:20:58: Weil jeder so seine eigene Sache konnte machen.
00:21:02: Dann wäre meine Empfehlung dass man eigentlich das erste Mal zentralisieren würde.
00:21:09: Das heisst zentrale Stelle, eine entsprechende Experte-Team oder einfach jemand, der sich mit dem auseinandersetzt.
00:21:19: Die Definition dieser Governance durchführen.
00:21:23: Die existierenden Reports und Dashboards analysieren.
00:21:27: werden die genutzt.
00:21:29: Von wem werden sie genutzten?
00:21:30: Wer sind diese Anwendergruppen?
00:21:32: Wer ist die Stakeholder?
00:21:34: Abklären was diese für Anforderungen haben.
00:21:38: Und dementsprechend eigentlich Sachen, die gar nicht mehr gebraucht werden dekommissionieren, also deaktivieren oder archivieren.
00:21:46: Je nachdem und eigentlich mal reduzieren auf wirklich das Nötige.
00:21:50: Und noch eine Wärmenempfehlung auch, dass man in einer Anfangsphase nicht gerade sofort wieder alle Möglichkeiten gibt ihre eigenen Reports zu machen sondern die zentrale Stelle, das Team oder eben die Verantwortlichen erst einmal quasi auf Bestellung die neuen Dashboards und Berichte produzieren.
00:22:16: Ich weiß, das mag jetzt der eine oder andere sagen.
00:22:18: Das geht ja nie!
00:22:19: Weil es ist viel zu viel Arbeit und ich glaube nicht ganz so viel Arbeit.
00:22:25: Es ist wichtig, dass man einen Prozess hat.
00:22:28: Man muss irgendwie den Bedarf melden und formulieren.
00:22:33: Das kann mit einem einfachen Formularpassier, also elektronisches Formular oder was auch immer für ein Prozess vorhanden ist.
00:22:40: die Leute in der Service-Nauwelt können für das ein Katalog Item anbieten, wo man eigentlich das entsprechend bestellen kann oder diejenigen, die vielleicht schon etwas weiter sind und einen Demandprozess nutzen können.
00:22:52: Was ist denn auch immer?
00:22:54: Und dann noch eine Aufbasis von dem eigentlich diese Sachen umsetzen.
00:23:00: Ich glaube es ist nicht so viel Arbeit weil dieser Bestellprozess zwingt die Menschen, die etwas wollen sich Gedanken darüber zu machen, was sie brauchen und das auch formulieren.
00:23:14: Und entsprechend in einem Detailerungsgrad eigentlich nicht erschreiben wie die andere Partei überhaupt umsetzen kann.
00:23:24: Der Prozess beinhaltet sich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen und vielleicht seine eigene Bedürfnisse für sich noch mal hinterfragen.
00:23:37: Und noch eine von dieser zentralen Stelle, die Lohmsätze.
00:23:40: Nach einer Vorgabe, wie sie in der Governance definiert worden sind und ich glaube das gerade am Anfang dazu führt den zentrallistischen Ansatz dass die Qualität hochgehalten wird.
00:23:51: Wenn sich dann einmal diese Prozesse etabliert hat und die Spielregeln eben etabliert haben, dann kann man das Ganze ausweiten also Leute, die das entsprechend verstanden haben die entsprechend eingeführt wurden, geschult worden sind.
00:24:05: Dann kann man noch das noch auch entsprechende Kompetenzen übergeben damit sie vielleicht in ihrer Abteilung oder wo es immer ist eigene Sachen erstellen können.
00:24:18: Trotzdem aber eben unter Einhaltung der entsprechenden Vorgaben, Richtlinieprozesse, Wegzeuge
00:24:24: etc.,
00:24:25: wo einmal gemeinsam vereinbart wurde.
00:24:28: Ja, das ist eine perfekte Summary wie eigentlich auch unser Active Governance Framework ja aufgebaut ist und was wir in der Praxis in verschiedenen Projekten nutzen.
00:24:40: Und Martin hat bereits erzählt, wir hatten gestern unseren Aufsuccess wo wir einen Vortrag zur Governance gehalten haben und das kann man dann später auch auf unserer Website die Aufzeichnung ansehen und weitere Informationen zu diesem Thema oder im großen Thema Governance eben anhören und auch sich informieren.
00:25:08: Vielen, vielen Dank an euch, Martina und Martin für die wertvollen Einblicke!
00:25:13: Und danke auch an euch fürs Zuhören.
00:25:15: wenn ihr Fragen- oder Ideen für kommende Folgen habt oder generell ja Impulse auch für das Thema Covid-Ninz habt dann schreibt uns gerne an podcastaddactive.ch.
00:25:25: Schautsämme und bis zum nächsten Mal!
00:25:27: Bis miteinander!
00:25:28: Tschüss
00:25:29: Zame!
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