Digitalisierung als Chefsache - Die CEO-Perspektive auf den Wandel
Shownotes
Wir hören oft, dass Digitalisierung ein reines IT-Projekt sei. Doch in Wahrheit rüttelt sie an der Identität und den Strukturen ganzer Unternehmen. Aber wie steuert man so einen tiefgreifenden Transformationsprozess, wenn man ganz oben in der Verantwortung steht?
In dieser Episode beleuchten wir die digitale Transformation direkt aus der Chefetage. Zu Gast ist Dr. Hubert Zimmermann, der fast ein Jahrzehnt lang als CEO die AEW Energie AG leitete. Er teilt seine wertvollen Erfahrungen darüber, warum der digitale Wandel Chefsache sein muss, wie man mit den Herausforderungen eines hochregulierten Marktes umgeht und warum am Ende immer der Mensch im Mittelpunkt der Transformation steht.
Speaker in dieser Episode
- Dr. Hubert Zimmermann (Mitglied des Verwaltungsrats der Arctive & ehem. CEO AEW Energie AG)
- Martina Brajkovic (Head of Products, Arctive)
- Martin Markovsky (Head of Projects, Arctive)
- Beslinda Baftijaj (Moderation)
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Kontakt & Feedback Wie wird die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen gesteuert? Haben Sie Fragen zur digitalen Transformation in der Energiebranche? Wir freuen uns auf Ihr Feedback, Ihre Fragen oder Themenwünsche via E-Mail: podcast@arctive.ch
Vielen Dank fürs Zuhören & bis zum nächsten Mal!
Transkript anzeigen
00:00:04: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Digitalgespräch.
00:00:08: Ja, wir hören oft dass Digitalisierung ein reines IT-Projekt ist doch in Wahrheit rüttelt sie eigentlich an ja im ganzen Unternehmen.
00:00:16: aber wie steuert man so einem Prozess wenn man ganz oben in der Verantwortung steht?
00:00:21: In dieser Episode möchten wir genau das beleuchten nämlich mit Dr.
00:00:25: Hubert Ziebermann welcher fast eben einen Jahrzehnt lang eben CEO der ALW Energie AG war und demnach dazu eben auch viel sagen kann.
00:00:36: Ich bin ein bisschen auf der, wir steigen gleich ein!
00:00:44: Wir haben hier heute einen Gast bei uns, der sich ja sehr stark in der Energiewirtschaft und auch als Führungsrolle kennt.
00:00:54: Gemeinsam mit Martin und Martina wollen wir heute Dr.
00:00:57: Hubert Zimmermann begrüßen.
00:00:59: Schön dass du bei uns bist Hubert, stelle dich doch gerne kurz erst mal vor.
00:01:03: Ja, Digitalisierung war eigentlich schon am Anfang von meinem beruflichen Wertegang ein Thema.
00:01:07: Ich habe nachher eine Lehre als Elektroniker Musik studiert und komme also sehr stark vom wissenschaftlichen und technischen Hintergrund her.
00:01:15: Und dann natürlich die entsprechenden Management-Ausbildungen.
00:01:20: Für mich ist Digitalisierung etwas gewesen, das ich sehr nahe auch kenne.
00:01:26: Und auf der anderen Seite nachher in der Managementfunktion ist es natürlich ganz klar... Digitalisierung ist nicht nur Technik, sondern es geht eigentlich um digitale Transformation und dort natürlich sehr stark um Menschen und gemeinsam mit Menschen Fortschritt zu realisieren.
00:01:44: Also eine Transformation.
00:01:47: Ja vielen Dank Huber dass du heute bei uns bist und genau wie du sagst die Digitalisierung betrifft eigentlich das ganze Unternehmen und vor allem als CEO geht's ja um wirkliche Investitionen, um Risiken Aber auch vor allem um die Zukunftsfähigkeit des gesamten Unternehmens.
00:02:04: Wie waren da deine Erfahrungen und Erlebnisse als CEO?
00:02:09: Also ich denke, digitale Transformation ist eigentlich wenn wir die Unternehmerin anschauen heute zusammen mit Mika ein etwas wo quer durch die ganze Unternähmung geht Und von dem her auch das Clanscare-CEO.
00:02:25: Thema ist nicht etwas wo man abendelegieren kann Sondern es ist nutzen, daraus will sie seine Webbewerbsfähigkeit erhalten und steigern.
00:02:35: Etwas, das wir sehr stark in die ganze Unternehmung bringen müssen.
00:02:40: Das heisst ein Foto bei den einzelnen Use-Cases.
00:02:46: Was ganz wichtig ist der Überbau.
00:02:48: Es heisst auf der Ebene Strategie, auf der Ebenen Verwaltungsroute der Corporate Governance, wo das ein zentrales Thema muss sein.
00:02:57: Das heisst es ist nicht so, dass man diese Strategien mehr separate Elemente bearbeiten kann, sondern es muss eigentlich als Querschnittsstrategie durchgehen und entsprechend natürlich in dieser Organisation widerspiegeln im ganzen Projekt Portfolio-Wummer und auch Beteiligungsthemen.
00:03:19: Es ist ja dann auch eine Frage Die digitale Transformation, kann man das in allen Bereichen selber in der Unternehmigin machen?
00:03:26: Oder sind es dann Beteiligungen und Startups etc.
00:03:29: im Strategiezusetzen?
00:03:32: Also auch ein bisschen so eine Make vs Buy-Thematik oder also selbst machen oder einkaufen oder wie du sagst eigentlich durch Investitionen sich die Möglichkeiten erinnern
00:03:43: sicher?
00:03:44: Ja ich glaube das ist ganz wichtig.
00:03:47: In der Unternemmigin hat man ja immer sehr stark Das tut man extra polieren.
00:03:53: Man hat seine Vergangenheit, hat seine Erfahrungen und wenn man neu von ausserhalb kann, kann man manchmal mit ganz neuen Ansätzen anfangen, die wir intern eigentlich nicht haben, weil man einfach die ganze Vergangenkeit dabei hat, wo man auch ein Tagesgeschäft hat, was muss funktionieren
00:04:10: etc.,
00:04:11: wo man nicht gleich viele Risiken nehmen kann wie man das zum Beispiel in einem Start-up machen
00:04:15: kann.
00:04:15: Das ist ein ganz interessantes Spektr, weil wir in einer früheren Folge auch schon einmal darüber gesprochen haben, dass wir natürlich in sehr vielen Digitalisierungs- und Transformationsprojekten erleben.
00:04:26: Dass eigentlich eine so ... Die Haltung der involvierten Personen ist ja... Wir haben sie in der Vergangenheit schon so und so gemacht.
00:04:33: Jetzt müssen Sie ja in dieser neuen Lösung eigentlich gleich machen.
00:04:37: Und man tut eigentlich den bestehenden oder existierenden Prozess versuchen, eine neue Technologie zu überführen.
00:04:45: Wo du jetzt beschreibst, genau das Gegenteil.
00:04:47: Eigentlich geht es aus der Organisation raus und dort frische Leute und frische Ideen eigentlich verwenden und wahrscheinlich auch in einer ganz anderen Agilität oder wie du von Start-ups gesprochen hast, da gibt's dann auch unter Umständen ganz andere Geschwindigkeiten, die man dann solche neue Themen angehen kann.
00:05:11: Ja, genau!
00:05:12: Und ich glaube, es braucht ein... Es braucht die verschiedenen Elemente.
00:05:17: Das Thema, das wir im Start-up setzen, es braucht aber auch ... Wenn man so will, kann man eigentlich digitale Transformationen haben.
00:05:24: So etwas drei Hauptkomponenten für mich sein.
00:05:27: Dann ist einfach die Digitalisierung der Prozesse.
00:05:29: Das kennen wir.
00:05:30: Ich denke, das können wir sehr gut.
00:05:32: Das andere ist aber ... auch ein bisschen das Thema Business Excellence, dass man die Prozesse, die wir heute haben neu denkt und mit der neuen Möglichkeit ganz anders aufsetzt.
00:05:43: Ganz anders die Architektur, also diese Architektor
00:05:49: etc.,
00:05:49: macht.
00:05:50: Und zum Dritten ist eben das Thema New Business.
00:05:52: Und New business ist natürlich ein wichtiges Element des Themas startups.
00:05:57: Was ist denn aus deiner Sicht ... Wichtigere Punkte oder wie hast du in deiner persönlichen Erfahrungen erlebt?
00:06:06: Ist es mehr das Thema einen neuen Business-Modell, oder mehr Business... Oder wie hast Du gesagt, Process Excellence?
00:06:14: Business Excellence.
00:06:15: Business
00:06:15: Excellence wo sie ja mehr darum geht das existierende Modell optimieren zu verbessern?
00:06:22: Also ich glaube es kommt ganz stark darauf an was für eine Unternehmung ist.
00:06:27: also man kann es nicht so generell sagen.
00:06:29: Ich glaube wenn wir Es ist anders, wenn du ein Kraftwerk betreibst.
00:06:34: Etwas anderes als das Netzbetrieb.
00:06:36: Wenn du neue Dienstleistungen entwickelst.
00:06:41: Das kommt ganz darauf an, was für eine Unternehmung und wie breiter die Unternehmung ist.
00:06:46: Test- und Miebruch sind natürlich alle Drückkomponenten.
00:06:50: Und ich glaube vielleicht, dass es schon wichtig ist, dass wir den Fauer oder der Geschäftsleitung eben auch Das Thema New Business und was für neue Möglichkeiten entstehen mit den neuen Technologien.
00:07:04: Kai ist jetzt so ein Stichwort, da braucht es eigentlich die Inputzfossen.
00:07:09: Da kann man meistens nicht ... Auch wenn wir sich noch damit beschäftigen mit diesen Themen, dann hat man wahrscheinlich in der Internet nicht das ganze Spektrum von den Möglichkeiten, sondern immer etwas eingeschränkt im Sichtfeld, wo man eigentlich die Möglichkeit hat.
00:07:26: Und darum ist es dort eben wichtig dass die externen Inputs kommen.
00:07:31: Hast du ECUs in deiner Erfahrung Hubert?
00:07:34: Also das Vergolden von Business Excellence, Over Excellence erlebt, wo man sich so ein bisschen verliert.
00:07:43: Ja jetzt haben wir das digitalisiert und jetzt können wir nochmal einen Klick sparen und vielleicht noch einmal eine und noch mal etwas besser.
00:07:51: Wir sind da... Die Grenzen vielleicht auch, haben wir gesagt.
00:07:54: Und jetzt ist aber der Digitalisierungsschrift für den Moment auch abgeschlossen?
00:08:00: Also ich glaube in der Schweiz allgemein hat man ja immer so ein bisschen den Perfektionismus oder mehr.
00:08:05: Man hat das Gefühl, man müsste von Anfang an alles abdecken haben und ich glaube die braucht es eher.
00:08:09: der Mut zu weniger, zu den Achtzeprozenten sagen starten wir mal und dann machen wir die Erfahrungen.
00:08:15: Und da tun wir effektiv dort korrigieren was nötig ist und nicht schon von Anfang an versuchen etwas Perfektions zu haben sondern auch das Experimentieren und einmal überlegen zuerst ja was können wir eigentlich weglassen?
00:08:31: Was braucht es eigentlich gar nicht?
00:08:32: und mit dem mit dem starten und nachher sukzessiv, wenn es nötig ist.
00:08:37: Und mir bringt noch weitere Elemente zu.
00:08:40: Das ist in unserer Kultur schon fast das Vielfälle immer.
00:08:46: Manchmal wird es eigentlich schon länger mit weniger und wir werden schneller, agiler und vielleicht auch flexibler sein können.
00:08:58: Du hast erwähnt, dass es auch sehr unterschiedlich ist zwischen welcher Art des Unternehmens wir sprechen.
00:09:05: Also wie bist du damit umgegangen?
00:09:10: Dass ja auch die ALW selbst im Energiemarkt vertreten und dieser ja auch sehr hoch reguliert ist.
00:09:18: Wie hast du das so erlebt mit dem Potenzialen, den es in der Digitalisierung gibt?
00:09:23: War es eine Herausforderung da, auch die Digitalisierung voranzutreiben?
00:09:29: Ja, ich glaube die Digitalisierung ist ja auch wenn man also der regulierte Bereich von einem Stromversorger anschaut das Thema Netz.
00:09:36: Dann haben wir eigentlich dort schon früher digitalisiert.
00:09:40: Man hat zwar nicht so eine Tiefe das gemacht jetzt ist eigentlich mehr.
00:09:45: die Herausforderung kommt von den Volatilitäten also Einspeise die sehr flexibel sind.
00:09:54: Die Täter können mit Flexibilität umgehen, auf der Produktions- und Abnahme.
00:10:01: Dort ist die Digitalisierung eine sehr grosse Hilfe.
00:10:04: Jetzt muss viel weitergegeben werden und auch autonom reagieren können.
00:10:11: Das ist das, was wir jetzt nicht nur proaktiv weissende Flexibilitäten nutzen.
00:10:23: ist Digitalisierung sehr wichtig, dass es überhaupt funktioniert.
00:10:29: Wenn wir jetzt in die Regulierung schauen können wir sagen okay wir haben einen regulierten Gewinn.
00:10:33: aber damit hat man natürlich den Auftrag der Effizienz steigern im Betrieb und dort hilft natürlich die Digitalisierung stark.
00:10:42: und was auch dazu kommt wenn man richtig neue Regulierungen schaut wie besser man seine Daten hat Und wie besser, dass man flexibler ist in seinem Betrieb.
00:10:53: Jetzt auch von der digitalen Plattform her, desto schneller kann man auf neue Entwicklungen regulatorischer Art
00:11:01: reagieren
00:11:02: und nicht irgendwo lange vorläuft seit dem grossen Projekt, wo wir eigentlich gar nicht zeitgerecht nachher die Applikation so hat, wie man sie braucht für den Markt oder für die Regulierung.
00:11:14: Also ich glaube das ist auch etwas... Digitalisierung ist nicht nur etwas Effizienz, sondern es ist die Qualität der Daten, die müssen besser werden und wichtig sind.
00:11:24: Dass sie gut sind um das andere ist auch die Flexibilitäten auf neue Anforderungen zu reagieren.
00:11:31: Das ist nebenau sehr wichtig.
00:11:37: Du sagst ja eigentlich genau ... Das Thema, also die Digitalisierung ermöglicht ja eigentlich genau in diesem hochregulierten Markt auch als Unternehmen zu überleben und auch so ein bisschen seine Wettbewerbsfähigkeit auch standzuhalten oder?
00:11:51: Ja ich glaube es ist ja... Also das eine ist die eigene Unternehmung wo man dass man da dabei ist.
00:11:59: Und diese Regulierung kann erfüllen mit dem Rahmen.
00:12:02: Das andere ist natürlich auch dass man das als Chancen benutzen kann zum Beispiel die entschleistigen Nase anzubieten.
00:12:07: Wenn man einen guten Betrieb, gute Prozesse hat, kann man die natürlich auch im Teil dritten anbieten und dort natürlich die Entschleischungsgeschäfte machen.
00:12:19: Wie stark bist du in der Vergangenheit konkret in einem so Transformationsprojekt involviert im Tagesgeschäft als CEO?
00:12:28: Wir haben ganz kurz ein Exkurs vor Kurzem einmal mit einem CFO gesprochen und ihn gefragt gehabt oder die gleiche Frage gestellt und darum würde ich gerne mal hören, was deine Wahrnehmung warst.
00:12:42: Bist du eher so auf einer Ebene gesehen, wo man diese Themen delegiert hat?
00:12:48: Was ja absolut legitim ist aus der Sicht von sie.
00:12:52: Oder bist du persönlich involviert gesehen oder hast dich auch persönlich eingebracht in diese Themen?
00:13:01: Gut das ist jetzt schon zeitlich her natürlich hier aber ich glaube Was man bei sich immer hat, wenn man eine CO-Funktion ist oder in GL Funktionen ist, sind die entsprechenden Steuerungsgremien für diese Programme.
00:13:18: Und anders ist es natürlich auch in den VRS.
00:13:22: die wir entsprechend nach den Weichenstellungen machen, auch Mittelressourcen zur Verfügung stellen können.
00:13:32: Für mich war es schon immer wichtig das Gefühl für diese Themen zu haben und hier nicht im Detail zu managen Das grosse Bild zu haben und auch das Verstehen, was bei den Mitarbeitenden unten passiert.
00:13:53: Es ist immer so ein Projekt vor- und nachdenken.
00:13:57: Was sind jetzt die Herausforderungen für die Mitarbeiter?
00:14:00: Und wie muss man das entsprechend aufnehmen, dass es nach einem Schluss ein Projekt gibt, in dem die Mitarbeiter das Gefühl haben, okay, da können wir dahinter stehen, hier haben wir etwas gewonnen.
00:14:11: Hier habe ich einen Beitrag geleistet zum Erfolg des Projekts und schlussendlich der Firma.
00:14:18: Das ist ein Thema, das wir natürlich einerseits selber festnehmen und auch in der Projekte, aber auch schon in dieser Runde vom Podcast immer widenden dürfen.
00:14:27: Die Sprache ist eben so, dass das Change Management auch da ist, dass es halt wie überall Menschen liegt also durchaus auch Herausforderungen auf persönlicher menschlichen Ebene anzutreffen sind.
00:14:40: Und jetzt aber auch schön zu hören oder wenn du sagst als CEO Hast du das grossen Bild auch immer begleitet und dafür geschaut, dass die Mitarbeiter da genauso anbordet sind?
00:14:53: Ich glaube, das bestätigt auch gewisse Aussagen, die wir in der Vergangenheit gehört haben.
00:14:59: Also ich glaube es ist ganz entscheidend immer wenn es so einen Umbruch gibt, ist Kommunikation zentral.
00:15:05: Und das, was man in der Führung immer wieder vergisst, ist wie viel man kommunizieren muss.
00:15:14: wenn ich mitarbeitende bin, was möchte ich wissen?
00:15:19: Was brauche ich?
00:15:19: und häufig ist es natürlich so.
00:15:22: Wenn ich es verstanden habe, hat mir das Gefühl ... Ja, es ist eigentlich klar.
00:15:27: Und ich glaube, Sanderen ist ja ... wo stehen andere?
00:15:33: Was brauchen sie jetzt, um noch voll zu sein?
00:15:35: Okay!
00:15:36: Ich muss vielleicht einen Schritt mehr machen oder irgendwo mit einem anderen Beitrag leisten und das Gefühl für mich ist nicht effizienter, dass es aber im Gesamtprozess natürlich gewöhnt.
00:15:47: Das ist klar.
00:15:48: Wir sehen die jetzt in den Projekten, bei der ARKTIV zum Beispiel, wo man Durchlaufzeiten um ... ... so achtzig Prozent reduziert.
00:15:59: Und ich glaube das sind natürlich schon Quantensprünge und solche Sachen machen natürlich zurecht auch mit Erwärmen sich nach einer Frage, ja, wo bleibe ich denn?
00:16:07: Was habe ich bis jetzt gemacht?
00:16:10: Habe ich das gut gemacht?
00:16:11: Hat es sich bewährt?
00:16:12: Ich habe das verantwortungsvoll gemacht und dann hat plötzlich eine andere Aufgabe und ich glaube Das ist wichtig, um die Mitarbeiter mitzunehmen auf dieser Reise.
00:16:26: Wir machen ja Digitalisierung nicht selbst weg und müssen Effizienz steigern.
00:16:31: Selbstverständlich, auf der anderen Seite wissen wir alle, dass wir mit Fachkräftenmangel konfrontiert sind und sich diese Aufgaben natürlich verändern.
00:16:41: In der meisten Fälle, wo ich das beurteile, gibt es eigentlich interessanter Jobs.
00:16:46: Man kann mehr gestalten und mit keinem kommen wir zu virtuellen Mitarbeitenden über die einem zuarbeiten, bei dem man entsprechend steuern muss oder auch verstehen muss, was passiert.
00:17:00: Ich persönlich finde das superinteressant.
00:17:04: Wo man eigentlich ein Job-Enrichment überkommt durch das und eigentlich auch Routine Sachen.
00:17:10: wegfallen, die nicht unbedingt oder eine interessanteste Tätigkeit gehören.
00:17:15: Das ist absolut so!
00:17:17: Ich weiss nicht genau von wo ich es habe – ich müsste mal die Quellen noch einmal recherchieren aber ich habe vor kurzem eben eines Studiums gehört, das gesagt hat.
00:17:27: Wenigstens zum jetzigen Zeitpunkt geht man eigentlich davon aus dass diese digitale Transformation nicht zwingend dazu führt stelle eine effektiv abgebaut werden, sondern genau wie du es gesagt hast eigentlich die Rolle verändert sich von den Mitarbeitern und es entwickelt sich von einer Rolle wo vielleicht eben Routinearbeit mehr oder weniger am Fließband erledigt worden ist zu mehr auf eine Rolle, die mehr von der persönlichen Erfahrung eingebracht werden kann.
00:17:59: Und natürlich auch diese neuen Möglichkeiten können genutzt werden um vielleicht neue Angebote oder neue Märze oder was auch immer zu erschliessen, welche in dieser Form vorher gar nicht möglich
00:18:15: war.
00:18:15: Effizienz heisst ja nicht, dass man einfach das Gleiche macht mit weniger?
00:18:21: und weniger Kosten, sondern das heisst eben auch, dass man den Kuchen grösser machen kann.
00:18:25: Und mit gleich viel Mitarbeitung eigentlich sehr viel mehr kann machen.
00:18:30: Und jetzt sind natürlich die Firmen ein erfolgreicher, der es besser ist, den Kuchen gräusser zu machen.
00:18:37: Ich glaube, es ist schon noch ein wichtiger Punkt meiner Meinung nach.
00:18:41: Es ist vielleicht nicht für alle möglich irgendwo sich das Shoppenritsch mitzunehmen oder so, sondern ich glaube es ist auch wichtig, Die Firma auch schaut, dass sie für verschiedene Fähigkeiten und entsprechende Tätigkeiten machen.
00:18:55: Das eine ist die Prozess möglichst optimales gestalten und das andere ist natürlich auch mit Mitarbeitenden, die wir haben zusammen.
00:19:05: Also ein Stück weiter auf abzuschieben, wenn man Rücksicht nehmen
00:19:09: kann.
00:19:10: Bei deiner Antwort zu den Fragen wie du das früher begleitet hast ... Ich habe dort noch rausgehört, ich weiss nicht ob... dass du dich selbst sehr wohl eingebracht hast.
00:19:22: Du wolltest den Finger am Puls haben, um zu spüren oder was passiert dort.
00:19:28: Aber gleichzeitig auch der Raumloh damit die involvierten Mitarbeitenden ihre Lösung selber als eigene Lösung erarbeiten können und somit ein Stück weit Ownership übernehmen von dem, was immer dort passiert.
00:19:47: Habe ich das richtig verstanden?
00:19:48: Ja,
00:19:49: das ist ein ganz wichtiger Teil.
00:19:54: Wenn man Lösungen baut oder so, dann müssen die Leute, die dort involviert sind, das Gefühl haben müssen – oder so arbeiten können wie wenn sie es eigentlich auch versichern würden gestalten.
00:20:05: So zu schauen, wie sie das privat machen würde zum Beispiel und so können die hinterstehen.
00:20:12: Und wenn Sie das so anschauen, dann denke ich Dann macht es ihnen auch mehr Spaß.
00:20:18: Oder wenn sie mit etwas arbeiten, das sie stolz darauf sind, dass es so gut funktioniert.
00:20:28: Genau vielen Dank Hubert für diese tollen Impulse dieser Episode und diesen spannenden Einblöcke aus der CEO-Perspektive.
00:20:37: Und danke euch fürs Zuhören!
00:20:40: Wenn ihr Fragen zum Thema genau dieser Energiewirtschaft oder die Digitalisierung in der Energiewissenschaft habt, schreibt uns gerne an podcast.aktiv.ch.
00:20:49: Vielen Dank auch Martin und Martina!
00:20:52: Und schaut's immer bis zum nächsten Mal!
00:20:54: Bis
00:20:54: zum nächsten mal!
00:20:55: Ja,
00:20:55: bis zum...
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