Der Weg zur erfolgreichen Implementierung
Shownotes
Viele IT-Projekte starten mit grosser Motivation, verlieren aber auf dem Weg zum Ziel an Klarheit, Fokus oder Geschwindigkeit. Warum scheitern so viele Implementierungen an der Praxis, obwohl die Theorie stimmig war? Und was ist das Geheimnis von Projekten, die nicht nur pünktlich „live“ gehen, sondern auch nachhaltigen Mehrwert schaffen?
In dieser Folge werfen wir einen Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Implementierungsprojekte. Wir sprechen über die Bedeutung einer sauberen Anforderungsanalyse, das Management von Stakeholdern und warum ein Go-Live erst der Anfang der eigentlichen Reise ist.
Speaker in dieser Episode:
- Martina Brajkovic: Head of Products & Partnerships bei Arctive.
- Martin Markovsky: Head of Projects & Sales bei Arctive.
- Max Eugster: Head of Delivery bei Arctive, mit bereits 9 Jahren Erfahrung in der Begleitung von ServiceNow-Projekten.
- Moderation: Beslinda Baftijaj
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E-Mail: podcast@arctive.ch Website: www.arctive.ch
Transkript anzeigen
00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Digital Gespräch.
00:00:13: Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Unternehmen beschäftigt und ja auch gleichzeitig oft in IT-Projekten unterschätzt wird nämlich der Weg zur eine erfolgreichen Implementierung von der ersten Idee über die Anforderungsanalyse bis hin zum Go Live.
00:00:28: Was braucht es wirklich damit allen Projekt nachhaltig erfolgreich wird?
00:00:32: Gemeinsam mit Martina und Martin von Active sowie Max Sprechen wir über Ihre Erfahrungen aus der Praxis.
00:00:39: Ich bin Besson Waftiai, schön dass ihr dabei seid!
00:00:49: Ja bevor wir einsteigen möchte ich dich Max sehr gerne bitten dich kurz vorzustellen.
00:00:54: Es freut uns das du heute dabei bist.
00:00:57: was ist so dein Hintergrund und warum dikt dir das Thema besonders am Herzen?
00:01:02: Zuerst einmal danke vielmals dass ich da sein darf.
00:01:05: es freut mich wirklich sehr.
00:01:07: zu meinem Hintergrund seit ziemlich genau neun Jahren darf ich unternehmen Begleiten in Themen, wo es darum geht, ServiceNow-Projekt umzusetzen.
00:01:18: Ich habe dabei natürlich schon einiges gesehen.
00:01:22: Das kann ich mir
00:01:23: vorstellen!
00:01:24: Und vor allem mit sehr viel guter Leute zusammenarbeiten und haben jetzt einen oder anderen Essent aus dem Erfahrungsschatz entwickelt.
00:01:34: Wir werden wahrscheinlich heute auch im Rahmen des Podcasts auf das eine oder andere eingehen können.
00:01:39: Die Arbeit macht mir mega Spass.
00:01:42: Ich habe vor allem einen starken Fokus auf so genannte Custom Apps, also darum geht es um individuelle Lösungen zu machen.
00:01:52: Vor allem im Energiesektor und dort ist natürlich auch enorm wichtig dass man aufgrund dieser Zeit und Erfahrung auch das Business sehr gut kennt.
00:02:03: Und vielleicht zu deiner Anschlussfrage Warum mein Herz für erfolgreiche Implementierungen blutet, ist eigentlich so.
00:02:12: Ich würde sagen, ein Projekt oder eine Umsetzung geht in der meisten Fälle ja nicht nur um Technik.
00:02:23: Ich sehe es vor allem so, dass es sehr viel in unseren Lösungen, die wir schaffen und auf mindestens dort, wo ich involviert bin – das es sehr viele um Menschen geht, um Vertrauen und Verantwortung hat.
00:02:37: wo nachher da steht, sondern dass es effektiv das System dazu führt, dass es auch eine Veränderung geht im Arbeitsalltag und Verbesserungen.
00:02:46: Ich denke, das ist schon etwas, was mir einen starken Wert auflegen darf die beratende Tätigkeit.
00:02:52: Ja, total vielen Dank Max!
00:02:54: Und vor allem der Faktor den du gerade genannt hast Menschen in IT-Projekten – Das ist ja auch ein sehr wichtiger Aspekt im Bezug auf... die so eigentlich Implementierungsprojekte auch mal scheitern oder ins Stocken geraten.
00:03:10: Aus eurer Erfahrung Martin, was gibt es denn dafür Aspekte wo man sagt okay auf das muss man achten?
00:03:18: Also mit dem Scheiter habe ich gar keine Erfahrungen.
00:03:20: Nein Spaß beiseite!
00:03:22: Du bist doch immer nachher ein Go-Flo machen.
00:03:30: Ich glaube, ob ein Projekt scheitert oder nicht ist ja sehr stark damit verbunden, dass man überhaupt einen Grundlage hat und wo man Erfolg überhaupt messen kann.
00:03:42: Man muss sich am Anfang eines Projekts auch ein Stück weit darauf einigen, wenn unser Projekt erfolgreich ist.
00:03:50: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, es gibt sicherlich unterschiedliche Prioritäten oder Wichtigkeiten von Kriterien je nachdem werden fragst.
00:04:01: Wir haben ja die Erfolg gehabt mit dem Rolf, aus der Sicht des CFOs ist natürlich sehr weit vorne bleiben wir im Budget.
00:04:10: Aus der Sicht eines Sachbearbeiterinnen und Fachverantwortlichen Die funktionale Abdeckung von dem, was gewünscht wird, steht im Vordergrund.
00:04:25: Der Zachbearbeiter kann sicherlich auch die Benutzeregonomie verwenden werden.
00:04:35: Aus der Sicht des Implementierers – das ist meistens unsere Sicht – ist natürlich auch ein Stück weit relevant wie diese Adaptionsrate, also wird das Zeug dann verwendet oder wird versucht irgendwie daran vorbeitschaffen.
00:04:52: und wie ist auch einmal gefreut bei der Arbeit?
00:04:56: Bei den Anwenderen.
00:04:58: Das ist immer ganz wichtig.
00:04:59: aber also Long Story Short es ist mega wichtig dass man sich halt auch mit dem Gegenpartei einfach darauf verständigt an was wird denn schlussendlich den Erfolg messen?
00:05:12: Wenn es dann mal nicht ganz in die richtige Richtung geht, kann man auch viel einfacher korrigieren und an den Themen arbeiten.
00:05:20: Max, du hast am Anfang gesagt, dass es mega wichtig ist der menschliche Aspekt zu vertrauen.
00:05:29: Wie kommt man zu dem im Projekt?
00:05:32: Ich meine, initial wenn wir einen solchen Kunden kennenlernen, jetzt eben als Implementierungspartner, so wie ich das kenne, kennt man sich ja nicht.
00:05:39: Das Vertrauen ist erst einmal... Grund hat sich nicht an.
00:05:42: Der Kunde hat meist die Idee Anforderungen, aber keiner tut er uns nicht.
00:05:49: Wie sieht das aus?
00:05:50: Wie schafft man denn das?
00:05:52: Super spannende Frage!
00:05:55: Die Antwort ist wahrscheinlich viel schlechter und es gibt wahrscheinlich kein Generalrezept, der auf jedem Projekt gleich funktioniert.
00:06:03: Da kommt natürlich auch etwas Erfahrung dazu und welche Rezepte oder Assets kann man verwenden für unsere Situationen entsprechend zu behandeln.
00:06:13: Aus meiner Erfahrung ist es oft so, wie du sagst, die wenigsten Projekte, die ich bis jetzt habe, dürfen begleiten scheitern aufgrund einer technischen Hürde.
00:06:24: Also technisch ist meistens alles lösbar.
00:06:27: für das haben wir unseres Engineering und unser Herzblot und man könnte diese technische Schwierigkeiten soweit meistern.
00:06:35: In der Meisterfälle sind es halt wirklich Themen eben, wie Du sagst organisatorische Sachen oder eine Skope-Verwässerung, damit man zu viel möchte.
00:06:46: Wir hatten auch viele Herausforderungen wie wir das Projekt starten.
00:06:52: Einerseits haben wir mittlerweile ein Vorgehentageleit, dass wir sogenannte Vorphasen machen wie grössere Energieprojekte.
00:07:02: Bevor das Projekt überhaupt startet, werden wir eine Vorphase zwingend mit dem Kunden machen wollen.
00:07:09: So eine Vorphase bedeutet eben genau, dass wir schon wenn das Projekt startend eigentlich alle Stakeholders soweit abgeholt haben und alle eigentlich wissen was aus sie zukommt.
00:07:21: Wir haben ganz gute Erfahrungen gemacht mit dem Vorgehensmodell, wo eben auch dazu führt, dass man das Vertrauen hat weil es einfach zeigt, dass mir sehr strukturiert vorgeht, wenn man so ein grosses Problem löst.
00:07:33: Und da gibt's ganz viele Sachen, die man sehr oft einfach vergisst.
00:07:38: Und das ist für mich auch auf dem Grund, warum die Projekte scheitern und dass es ein Projekt von Anfang an schon falsch aufgeleist ist.
00:07:46: Der Fachbereich ist viel zu wenig informiert.
00:07:48: Auf dem Papier hat das Projekt gestartet aber in der Realität holt man Tag eins den Fachbereich ab und sagt hey wir brauchen Input!
00:07:56: Wir würden gerne mit euch zusammen schaffen um diese Lösungen entsprechend zu gestalten und dann geht's themalos.
00:08:02: Ja, aber wir haben zwei andere Projekten wo es darum geht einen SAP vorhanden noch ein Upgrade zu machen und wir haben eigentlich gar nicht so viele Ressourcen.
00:08:12: Und das sind zum Teil einfache Fragen, die man in einer Vorphase mega gut adressieren kann.
00:08:18: Wir haben dort verschiedene Workshops, wo wir machen, sich das Shadowing und was für mich auch eine megaspannende Erkenntnis ist und wo auch zudem führt dass es kommt viel Vertrauen über uns gewinnt ist weil mir halt sehr oft die Prozesse end-to-end mit diversen Leuten anschauen und dann auch sogenannte Alignment Workshop machen.
00:08:38: Wir haben sehr oft das Thema, dass der Kunde vom Kunden lernt.
00:08:42: Es sind spannende Diskussionen, die man zum Teil Abteilungsleiter hat, wo Fachübergreifend gesehen wird, was in anderen Abteilungen geht und wo ihre Prozesse noch ihrer Fachabteilung enden, wie es diese weitergeht.
00:08:56: Das ist mega interessant und ist sehr oft auch interessant für die Kunden.
00:09:00: Dort dürfen wir mitarbeiten und das End-to-End ansehen.
00:09:05: Ein riesiger Multiplikator, der uns hilft all die Leute abzuholen und schlussendlich auch ein vertrauensvolles Bild von uns gibt.
00:09:15: Weil es halt einfach wirklich sehr strukturiert ist und weil man zusammen dann diese Lösung gestaltet hat sich jetzt wirklich sehr oft sehr etabliert dass wir diese Vorphasen machen, haben wirklich gute Erfahrungen gemacht und das wäre etwas, was ich unbedingt mitgeben würde ein sehr gutes Mittel und Instrument, das in der Praxis hilft.
00:09:36: Das Projekt nicht scheitert und wird in einer Frage zurück, dass die Fachbereiche auch zu Vertrauen gegenüber dem Implementierungspartner in diesem Fall uns entgegenbringen.
00:09:46: Aber ich glaube, das Vertrauen entsteht ja in diesem konkreten Beispiel, wie du es jetzt formuliert hast – auch von allen Dingen dadurch, dass diese Fachabteilungen natürlich relativ schnell merken, dass sie eher die richtigen Fragen stellen bzw.
00:09:59: auch das Richtige Grundwissen und Prozessverständnisse hier auch schon mit einbringen.
00:10:05: Ich glaube, das ist natürlich auch ein riesen Vorteil an dieser Stelle.
00:10:10: Das hilft natürlich ungemein, dass man auf Augenhöhe miteinander reden kann und die fachlichen Diskussionen noch einmal führen kann.
00:10:19: Und ich denke, es ist auch etwas, was mir als Artikel von Riesenmehrwert bieten könnte Bezug auf unsere Fokusbranche, oder?
00:10:29: Weil wir dort wirklich auch das Business verstehen und kennen.
00:10:32: Und dass wir da keine Informationsverluste haben, wenn man mit ihnen auf Augenhöhe miteinander reden
00:10:40: könnte.
00:10:41: Neben dieser frühzeitigen Einbindung, die du gerade beschrieben hast Max ist ja auch ein Thema Erwartungsmanagement.
00:10:50: also wie kann man eigentlich auch die Erwartung von allen so etwas vereinheitlichen oder auch auf eine Wellenlänge bringen.
00:11:02: Ja, ich habe das Woche ganz kurz ein bisschen angeschnitten mit dem sogenannten Alignment Workshop wo auch Teil dieser Vorphase ist, weil eigentlich ziemlich genau das adressiert.
00:11:13: Da geht es zum einen darum dass wir zusammen mit der Stakeholder zusammensitzend und wir machen die erarbeitenden Visionen also jeder schreibt eine Vision auf, die muss ganz kurz sein Und am Schluss tun wir die Visionen den Gagasitic Rater und es gibt einen i-konsolidierte Vision.
00:11:30: Cool!
00:11:30: Das ist mega spannend, das nehmen wir dann auch immer wieder für uns während des Projekts umsetzen, dass man das an unseren Reviews zum Beispiel immer wieder zeigt, sodass wir genau wissen auf was haben wir damals geinigt... Wie sieht's jetzt aus?
00:11:45: Genau richtig ja.
00:11:46: Das ist ein sehr gutes Mittel, da drehen wir natürlich darum.
00:11:51: Ja, weil in der meisten Projekte ist es so, dass wenn man etwas vor hat, dann packt man meistens ganz viele Sachen rein.
00:11:58: Und oftmals ist das einfach viel zu viel.
00:12:03: Man muss eine gute Schnittung machen und schauen wie man zum Beispiel einen Phasen gestalten kann, sodass man nicht einfach eine ewige Konzeptphase hat, sondern dass wir wirklich sagen können, okay, das ist unser Package, auf das haben wir uns committet.
00:12:16: Das ist priorisiert.
00:12:18: Darauf haben wir allein und kommittet Und dann ist es natürlich so, dass wir schon während dieser Umsetzungsphase bereits wieder die Themen für die nächste Phase tun zusammen schnüren und wieder priorisieren.
00:12:30: Und man macht auch dort wieder ein Alignment und schaut, stimmt das noch mit der Vision?
00:12:34: Es braucht aber viel Commitment und Bereitschaft jetzt von Kundenseiten.
00:12:40: also ich meine so Alignment-Workshops mit den Stakeholders sind ja jeneste Leute aus verschiedensten Abteilungen.
00:12:48: Ich habe im Mund zusammengekommen, damit es vorwärts geht.
00:12:51: Wie erleben wir das?
00:12:54: Ist diese Zeit, die Ressourcen und die Bereitschaft das um, wenn man sich das in einem idealen Fall vorstellt oder... Also ich könnte mir vorstellen, dass eben nicht immer so ist.
00:13:07: Ja, die Realität ist immer noch etwas anderes.
00:13:10: aber also man muss sagen, man sagt jetzt so ein schwergewichtiges Wort wie Workshop Das Alignment Der Alignment Workshop
00:13:18: hat immer so einen großen Wert.
00:13:21: Genau, die sind wirklich sehr kompakt und auch diese Vorphasen.
00:13:25: Wir reden hier von fünf Workshops, die wir machen.
00:13:28: Das heisst All in all reden wir hier bei Grundsätzlich vor zehn Tagen, wo wir respektive unserer Seite investieren würden und natürlich zusätzlich die Zeit aus dem Fachbereich.
00:13:39: Und wenn die Zeit gar nicht vorhanden ist wird das Projekt noch wahnsinnig schwierig.
00:13:46: Von daher ist es fast auch etwas, was wir aktiv einfordern.
00:13:50: In gewissen Bereichen würde mir gar nicht das Projekt machen wollen, wenn's keine Vorphasen gegeben hat, weil man einfach so fest an das Glauben und so viele gute Erfahrungen gemacht haben, dass wir meist in den meisten Fällen auch nie ein Problem gehabt haben um der Kunde von diesem Überzeugung, weil er am Ende durch die Vorfasen extrem viel Vertrauen gewöhnt in OKMUL, Setup das verhebt und das ist das, was wir machen wollen.
00:14:17: Das macht Sinn und wir haben einen Plan und es ist perfekt aufgeleistet und es korreliert mit all unseren Abhängigkeiten, die wir auch in Zukunft haben.
00:14:25: Es sind andere Projekte.
00:14:26: Wir haben Ressourcen ins A angeschaut und es war aufgeleisten.
00:14:32: Ja genau das, dass du auch gemeint hast, Max bezüglich Pakete.
00:14:37: Man sieht ja allein schon bei der Umsetzung besprochenen Aufgaben in einem Paket.
00:14:44: okay, das steigert ja auch nochmal die Glaubwürdigkeit und Vertrauen im IT-Projekt selbst.
00:14:50: Weil wenn du dich sozusagen beim ersten Paket schon nicht wirklich die gleichen Erwartungen hast und dann vielleicht nicht das gleiche ganze Paket umgesetzt wird ist natürlich auch ein Thema wo man noch mal allein muss und sagen muss hey...
00:15:06: Absolut!
00:15:06: Das
00:15:06: haben wir... Ja
00:15:07: Und denke das ist wahrscheinlich eben Wenn du fragst oder woran Schitterm viele Pakete ist wahrscheinlich eine der meist genannten Gründe, dass man zu viel hat wählen will.
00:15:18: Oder wenn man von Digitalisierungsprojekt redet, dann möchte man meistens am Anfang noch alles haben und auch noch
00:15:25: K.I.,
00:15:26: auch noch jenes und jetzt sowieso ... Und von dem her muss man dort sehr einen guten Plan haben... Ja,
00:15:32: und realistisch bleiben?
00:15:33: Realistischbleiben und das Ganze priorisieren.
00:15:37: Das bedeutet ja nicht, dass wir auf gewisse Funktionalitäten komplett verzichtet.
00:15:42: Es bedeutet einfach, dass man priorisiert vorgeht und dass gewisse Sachen auch zum späteren Zeitpunkt hinzubaut werden können.
00:15:51: Ich glaube so die, das wo du ansprichst oder diese zeitliche Evolution ist auch ein ganz wichtiger Punkt.
00:15:58: Und dass man dort eine Vision teilt mit allen Beteiligten.
00:16:05: Dass man sagt Viel Welle ist ja gut und schön.
00:16:09: Das zeigt auch, dass die Leute interessiert sind und engagiert sind.
00:16:15: Und es gibt immer unterschiedliche Typen innerhalb von allen Organisationen.
00:16:20: Es gibt diese Menschen, die eher als Pionier unterwegs sind oder vielleicht offen sind und schnell neue Sachen ausprobieren möchten.
00:16:28: Dann gibt's eher der Typ ... der Follower ist und erst einmal beobachtet, schaut und überlegt, was man als nächstes machen könnte.
00:16:39: Das sind ja auch unterschiedliche Typen, die man unter einen Hut bringen muss.
00:16:44: Meine Erfahrung hatte auch gezeigt, wenn jemand viel will, ist das super!
00:16:49: Ich bin dort eher der Typ, den diese Leute nicht durchbremsen.
00:16:55: Versuchen ihnen aufzuzeigen, dass wir nicht alles vom ersten Tag erreichen können.
00:17:01: Wenn wir das wollen, dann müssen wir uns einen zeitlichen Abfolg zusammen oder zurechtlegen und sagen, wir haben mehrere Evolutionsstufen, die man anstreben will.
00:17:15: Wir starten jetzt einmal mit einer ersten Ebene und über die laufenden oder weiteren Phasen.
00:17:22: Du hast ja selber vorhin auch Phasenen erwähnt die Evolution voran treiben, bis es dann so weit kommt wie sich der Kunde das vorstellt.
00:17:34: Absolut und ich glaube auch zum Teil ist es auch so dass man den End-User schlussendlich... darf man natürlich nicht vergessen!
00:17:43: Je mehr man in dieses Projekt reinpaktet desto mehr überfordert man dann auch den End user oder das Ganze anwenden muss.
00:17:51: Und das Schaumpunkt so verdaubare Phasen agil modern und immer wieder neue Sachen hinzufügen können, dass das motiviert und ist nachhaltig.
00:18:01: Und funktioniert jetzt zum Beispiel auch in der Energiebranche und sicherlich auch in vielen weiteren Branchen relativ gut.
00:18:09: Ja definitiv einfach diese kleinen Erfolgserlebnisse die man dann vielleicht als End-User sieht – hey!
00:18:15: Das sieht jetzt anders aus.
00:18:16: und weiter also
00:18:18: natürlich
00:18:18: auch da.
00:18:19: Es ist ja so, dass jede Phase wenn wir eine Go-Life-Cake abgefahren sind, das bedeutet es natürlich mehr Kuchen.
00:18:25: Also für die, die nicht wissen was ein Go-Live-Cake ist.
00:18:29: Wir machen das nach jedem Go-Life.
00:18:32: Gibt es unser Festchen?
00:18:33: Und unsere Tanya ist eine fantastische Hobbybäckerin, in der wirklich wunderbare Cakes zaubern.
00:18:40: In drei D- und
00:18:41: Kunstwerken.
00:18:43: Ich finde mir alles auf unserem Instagram geht.
00:18:46: Ja, auf jeden Fall!
00:18:47: Genau das Thema Go-living.
00:18:48: Danke Martinat, dass du's auch noch mal ansprichst.
00:18:52: Es ist ja auch so... Wann verdient man sich dann diesen Go Live Cake bei so einem langen Projekt?
00:18:58: und wann ist es mal wieder soweit, dass man Erfolge feiert?
00:19:02: Ist ja auch ein Thema in solchen Projektphasen.
00:19:07: Wann entscheidet man, dass das jetzt ein Go Life ist?
00:19:13: Am besten schafft man schon relativ früh auf einen Schnitt heran wo man weiß, das ist unsere Version mit der wir live gehen Und dazu gehört natürlich alles, was man klassisch für ein Release braucht.
00:19:28: Schulungen, Hilfestellung, Akzeptanz-Tests, die im Rahmen des Projekts gemacht werden und auch eingeplant werden, dass man genug Zeit den ganzen Einraum am Ende der Entwicklung
00:19:42: hat.
00:19:42: Datamikationen,
00:19:45: grosses Thema, genau, jeden Fall!
00:19:47: Das sind Sachen, die man möglichst schon auf einer... auf einer Vorinstanz einmal ausprobiert hat, wie das genau funktioniert.
00:19:55: Dass einem dort keine Überraschungen... und da schon wahrscheinlich die Stichworte, wo ich eigentlich immer sage, ein Goal live soll möglichst langweilig werden.
00:20:02: Also man will einfach keine Überrassungen.
00:20:05: Und es geht auch nicht darum zum letzten Tag noch X neue Sachen hinzuzügen.
00:20:11: Das ist auch klar.
00:20:13: aber dass man im Vorfeld mit den End-User der Wartungshaltung ganz klar abgeholt hat was sie am Tag x erwartet, dann sind alle bereit und das Feedback ist natürlich auch entsprechend nivelliert.
00:20:32: Also sie haben eine Erwartungshaltung und Sie wissen was auf sie zukommt und das macht es noch viel einfacher in einer nächsten Phase also sprich wenn es eine zweite Phase geht dort wieder auf ihre Wünsche und Features einzugehen.
00:20:49: Und natürlich Feedback enorm wichtig für uns.
00:20:53: Also heutzutage wollen wir natürlich den ganzen Fachbereich während der Entwicklung natürlich stark involviert, also wir versuchen dort auch durch Konzept wie zum Beispiel das Key-Userkonzept, d.h.
00:21:07: Vertreter vom Fachbereich wo im Projekt aktiv mit Schaffenden und Mitentwicklern agile, z.B.
00:21:13: nach der Scrum Methodik dass man die schon komplett einbinden kann und diese sind dann natürlich auch Sprachrohr gegenüber der Abteilung.
00:21:23: Wir wollen natürlich auf jeden Fall, dass es dort dann noch Themen gibt, die wir so nicht auf dem Schirm keinen und diese Applikation fachlich an gewissen Stellen gar nicht berechnet funktioniert oder anders funktioniert als was sie eigentlich den Prozess leben.
00:21:39: Wir haben ja vorhin von diesem Thema eben Evolutionen oder mehrere Phasen gesprochen jetzt gerade auch noch vom Go Live und häufig ist es ja so nach einem Gerade am Anfang, am ersten Go Live gibt es ja meistens noch so eine Hypercare-Phase, wo man die Leute auch betreut und weil sich alles neu ist.
00:22:00: Was ist deine Meinung?
00:22:02: Wenn klar ist das, es gibt eine zweite Phase.
00:22:04: Die zweite Phase sofort anhängen oder erst einmal mit dem ersten Release go live eine gewisse Zeit lang Erfahrung sammeln und die Erfahrungen in den nächsten Phasen einbringen.
00:22:18: Was siehst du vornurteilt?
00:22:22: Ein Teil, das ich sehe ist, dass man an Benutzer einer gewissen Zeit geben muss um auch etwas zu verdauen.
00:22:29: Das heisst kleine Pausen finde ich persönlich gut.
00:22:34: Es tut allen gut.
00:22:34: Das ist für die Entwicklungsteam gut, wo einmal einen stabilen Stand hat, bei dem Sie Feedback bekommen können.
00:22:43: Oftmals ist es so, dass man einen Goal live macht und dann startet eine Hypercare-Phase.
00:22:50: Es geht darum, das Feedback aufzunehmen.
00:22:51: Vielleicht gibt es noch Fehler, die auch kommen.
00:22:54: Oftmals sind das gewisse Sachen, die man entweder noch nicht ganz überdacht hat.
00:22:58: Das heisst, man kann sich konzentrieren, um den Stand so stabil wie möglich zu halten und entsprechend das Feed back einzuarbeiten können.
00:23:07: Was wichtig ist, dass man nicht erst dann anfängt mit der Phase zwei zu schärfen.
00:23:12: Was wäre ein Thema?
00:23:13: Das gehört ganz klar damit zur Phase eins, sodass man eigentlich das schon in den Schubladen hat.
00:23:19: und noch eine kurze Pause.
00:23:20: Das wäre jetzt mein Take dazu an mit einer zweiten Phase starten.
00:23:24: Ich würde die Pause auch nicht so lange machen aber es schadet nicht wenn man hier mal einen Monat einfach einen Unterbruch hat und einfach das Ganze einmal sacken lassen kann und dann wieder mit.
00:23:35: mit frischer Energie und frischen Ideen in die zweite Phase starten
00:23:40: kann.
00:23:40: Ich bin absolut deiner Meinung, ich glaube auch, dass diese Pause nicht zu lang sollte sein.
00:23:46: Was ich eben schon erlebt habe ist, dass das Momentum ein bisschen verloren geht.
00:23:51: oder weil vor allen Dingen Leute – du hast vorhin von KI-Ausung gesprochen oder einfach auch
00:23:57: Fachexperten
00:24:00: oder Subject-Meter Experts, die auf Kundenseiten im Projekt mitwirken.
00:24:05: Die sind ja, wenn der Projektmodus eigentlich so pausiert verschwindet die in ihrem daily business.
00:24:12: Und dort habe ich halt auch schon Erfahrung gemacht dass es dann zum Teil sehr viel Energie wieder braucht hier quasi für eine Phase zwei wieder in den Projekten Modus zurück zu bekommen Wenn diese Pause zwischen ihnen zu lang ist.
00:24:28: also ich bin bei dir ein Pausen ist super Das Zeugs muss verdaut werden, die Leute müssen sich daran gewöhnen wie dort.
00:24:35: Der neue tägliche Ablauf funktioniert aber vielleicht nicht zu lange damit das Projekt-Geschäft eigentlich nicht verloren geht.
00:24:45: Ja und auch diese Digitalisierungsmotivation so ein bisschen oder?
00:24:51: Ich meine wenn man so eine Projekte umsetzt und dann mal einen ersten grösseren Pain und vielleicht noch kleineren Painpoint behauptet Und wenn es die Leute in der Hand gibt, haben wir schon erlebt, dass das etwas anders ist.
00:25:05: Wir können ja den nächsten Jahr für ein Folgeprojekt schauen oder in zwei Jahren, weil eigentlich geht es uns jetzt gut.
00:25:11: Jetzt haben wir doch alles digital und so.
00:25:13: Aber eine richtige vollumfängliche Digitalisierung würde dann auch bedeuten noch weitere Prozesse zuzunehmen.
00:25:23: Die Müdigkeit haben wir sicher auch schon erlebt.
00:25:26: nach dem Projekt?
00:25:28: Sollte eigentlich so der Gedanke sein, hey wir sind jetzt gerade drin.
00:25:32: Dann lass uns doch das direkt auch machen.
00:25:35: Also wäre ja eigentlich so ein bisschen die Energie.
00:25:39: Das ist ganz krass schon und ja aber ich finde es auch... das zeigt ja wenn diese Ideen dann auch schon in der Phase eins kommen, jetzt brauchen wir noch das und jenes und so.
00:25:50: Das zeigt ja eigentlich dass man auf dem... also für mich ist das irgendwie etwas Positives weil die Leute machen mit sie denken mit Man hat Ideen für weitere Phasen und was Miss-Learning auch ist, man kann extrem viele Sachen kreativ lösen.
00:26:07: Das heisst wenn etwas jetzt vielleicht noch nicht hundertprozentig vollständig mit der Phase Eins Update ist, können wir schon sehr einfache Lösungen implementieren die dem Fachbereich die Möglichkeit geben den entsprechenden Fall mit einem neuen System zu adressieren aber natürlich noch nicht voll automatisiert ist.
00:26:28: Aber das ist in der meisten Fälle voll okay und in der Diskussion findet man super Lösungen, dann hat man eigentlich schon einen Entschärfen und entsprechenden Augen.
00:26:40: Genau, ein schöner Alternativen.
00:26:43: Das ist sowohl dankbar für beide Seiten und gibt jeweils einen guten Match!
00:26:49: Dankbar sind wir auch, dass du in dieser Folge bei uns warst.
00:26:53: Vielen Dank Max!
00:26:55: War wirklich sehr interessant.
00:26:57: Vielen dank für die Einblicke und vielen Dank auch an euch fürs Zuhören.
00:27:01: wenn ihr Ideen oder gar auch Erfahrungen selbst im IT-Projekt habtet, die ihr gerne mit uns teilen möchtet dann schreibt uns doch gerne auf podcastattaktiv.ch.
00:27:12: Vielen Dank Schautzämme und bis zum nächsten Mal.
00:27:14: Tschüss miteinander.
00:27:15: Bis zum nächsten mal.
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